Glossar

 
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Altes Bahnareal: Was passiert mit diesem?

  • Bis zum Bauende des Gesamtprojektes wird das alte Bahnhofareal als Installations- und Lagerplatz, als prov. Parkierungsanlage und als Umfahrung genutzt.
  • Die Gemeinde erarbeitet in dieser Zeit gemeinsam mit der Bevölkerung in einem partizipativen Prozess mögliche (Zwischen-)Nutzungen.
  • Es sind verschiedene Szenarien denkbar (Spielplatz, Parkplatz, Zirkus, Überbauung, Umfahrung Stedtli, etc.)

Behindertengerecht: Berücksichtigt das Projekt die Behinderten?

  • Die Bauten im Bereich des neuen Bahnhofs ermöglichen einen niveaugleichen Einstieg vom/zum Bus bzw. der Bahn.
  • Auch die Bushaltekanten an der neuen Haltestelle Bärenplatz werden im Form einer Teilerhöhung auf 16 cm behindertengerecht ausgeführt.
  • Gleichzeitig werden Blinde- und Sehbehinderte mit taktil-visuellen Markierung an den wichtigen Stellen geführt.
  • Im Weiteren werden alle Randabschlüsse behindertengerecht ausgeführt.

Fussgängersicherheit: Wird die Situation im Bereich der Neuengasse verbessert?

  • Durch den Neubau bzw. der Wiederherstellung des Ursprungzustandes beim ehemaligen Restaurant Sternen wird es nun möglich, auf der beidseits der Neuengasse einen durchgängigen Gehweg nutzen zu können.
  • Gleichzeitig wird das Befahren des Gehweges auf der Südseite durch Poller verhindert. Diese dienen gleichzeitig auch dazu, dass die in den Gehweg ragenden Vordächer geschützt werden.

Kosten: Was kostet das Vorhaben die Gemeinde brutto? Wie wird das ganze Vorhaben finanziert?

  • Zum heutigen Zeitpunkt (21.8.2018) werden die Kostenzusammenstellungen nochmals verifiziert und validiert. Noch sind nicht alle Kostenteiler konsolidiert. Aus diesem Grund können heute verständlicherweise noch keine gesicherten Angaben zu den die Gemeinde betreffenden Bruttokosten gemacht werden.
  • Sobald die Kosten bekannt sind, werden selbstredend die Folgekosten ausgewiesen und eine allfällige Steuererhöhung als Option ins Auge gefasst.
  • Die auf der Präsentation der Orientierungsversammlung vom 21.8.2018 ausgewiesenen Brutto-, bzw. Nettokosten für die Einwohnergemeinde Laupen (siehe Folie 57) sind approximativ.

Kreisel ("Ammon-Kreisel"), neu: Kann der neue Kreisel mit einem Radius von 9.50 m durch alle Fahrzeugen befahren werden?

  • Ja, der neue Kreisel kann grundsätzlich durch alle Fahrzeuge befahren werden.
  • Der Kanton Bern hat die Befahrbarkeit durch einen 1:1 Test auf der Berner Allmend verifiziert.
  • Der Schwerverkehr überstreicht dabei den Innenring, welcher aber auf Niveau der Fahrbahn liegt.
  • Ausgeschlossen sind 360°-Wendungen; diese sind in der Praxis aber nicht notwendig und im heutigen Zustand beim konventionellen Knoten nicht möglich. Somit Status quo.

Materialaufbereitungsplatz Saane-Sensespitz: Weshalb an diesem Ort?

  • Insgesamt werden über 120'000 m3 Material im Zusammenhang mit den Arbeiten verschoben
  • Mit der Aufbereitung vor Ort können umfangreiche Transporte auf der Strasse vermieden werden, da das Material wieder direkt vor Ort eingebaut wird.

Öffentlicher Verkehr: Wie funktioniet dieser während des Baus?

  • Wegen der Erstellung des neuen Bahnhofs und der weiteren Bauarbeiten im Rahmen des Projekt «Ausbau Bahnlinie Flamatt – Laupen» ist die Strecke Flamatt–Laupen von Ende 2019 bis Ende 2020 durchgehend gesperrt. Es verkehren Bahnersatzbusse.
  • Die Verbindungen in Richtung Bösingen verkehren bei der Umsetzung im Stedtli über die Umfahrung Stedtli und die Umfahrung West; es wird mit 2 bis 4 Minuten verlängerten Fahrzeiten gerechnet.
  • Um die Anschlüsse sicher zu stellen ist aktuell eine Taktverdichtung, d.h. der Einsatz von zusätzlichen Bussen geplant.

Ortsdurchfahrt, Tempo 30: Warum wird die Zone nicht ausgedehnt?

  • Die Einhaltung der Geschwindigkeit in einer Tempo 30 Zone nimmt ab einer Länge von 300 bis 500 Meter massiv ab.
  • Gleichzeitig muss für den Verkehrsteilnehmer ersichtlich und nachvollziehbar sein, warum dieser Schutz notwendig ist (Querungsbedürfnisse, Nutzungen beidseitig der Strasse, eingeschränkte Sichtverhältnisse)



Ortsdurchfahrt Neuengasse, Neueneggstrasse, Bösingenstrasse: Tempo 30. Beginn und Ende

Von Gümmenen in Richtung Neuenegg beginnt die Tempo 30-Zone kurz vor der Verzweigung in die Mühlestrasse und endet auf der Höhe der heutigen Einfahrt auf den Parkplatz Haldenweiher. In Richtung Bösingen endet die Tempo 30-Zone auf der Höhe des ehemaligen Coop-Areals

Ortsumfahrung, Bauumfahrung: Wieso nicht gleich als Ortsumfahrung Nord?

  • Die Umfahrungsstrasse ist Teil des Strassenbauprojekts, damit der Kanton die Sensebrücke und die Ortsdurchfahrt erstellen kann. Der Kanton plant und bewilligt deshalb nicht im gleichen Verfahren zwei Durchfahrten durch Laupen.
  • Die jetzige Ortsumfahrung ist - bis auf den Bereich entlang der Badi - technisch nicht so geplant, dass diese Ortsumfahrung dem ordentlichen Betrieb übergeben werden kann.
  • Will Laupen eine Ortsumfahrung, ist ein ordentliches Baubewilligungsverfahren aufzulegen und die Finanzierung muss durch die Gemeinde Laupen sichergestellt werden. Ob ein solches Projekt zudem von den zuständigen Instanzen an diesem Ort bewilligungsfähig ist, steht auf einem anderen Blatt.

Parkplätze: Wie viele Parkplätze sieht das Projekt gegenüber dem heutigen Zustand vor?

  • Auf dem neuen Bahnhofareal werden insgesamt 53 Parkplätze angeboten  (46 Park&Ride, 2 Behinderten-PP sowie 5 Kiss&Ride-PP).
  • Die Parkplätze vor dem Gemeindehaus zur Neuengasse hin werden aufgehoben und im Bereich des alten Bahnhofareals ersetzt.
  • Vor der Post werden neu zwei Parkplätze anstelle von drei Angeboten; auch hier wird der Parkplatz im Bereich des alten Bahnhofareals kompensiert.
  • Im Bereich des neuen Kreisels werden die 3 Parkplätze vor der Liegenschaft Neuengasse 18 (Ammon) neu seitlich gegenüber der Sense angeordnet.
  • Insgesamt resultiert betreffend Anzahl der Parkplätze ein status quo.


Sensebrücke: Wieso dauert der Bau ein Jahr?

  • Die Brücke kann aufgrund ihres statischen Systems (Einspannung im Bereich der beiden Widerlager) nicht neben der bestehenden Brücke erstellt und eingeschoben werden.
  • Das heisst sie muss direkt vor Ort erstellt werden.
  • Dabei sind der Rückbau, die Erstellung des Lehrgerüstes mit komplexer Schalung, die Verankerungen der Vorspannung und die Betonarbeiten die zeittreibenden Elemente.

Subventionen: Können Subventionen / Beiträge an die Kosten der Gemeinde geltend gemacht werden?

  • Ja, im Bereich des Wasserbaus können Subventionen bis zu 95% geltend gemacht werden. Die Gemeinde muss aber mit dem Bruttobetrag in die Volksabstimmung.
  • Im Weiteren ist es möglich im Bereich der Denkmalpflege im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der Pflästerung kleinere Beträge zu erhalten.



Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt

Wo beginnt und endet die Zone Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt Neuengasse/Neueneggstrasse/Bösingenstrasse? Antwort: Von Gümmenen in Richtung Neuenegg beginnt die Tempo 30-Zone kurz vor der Verzweigung in die Mühlestrasse und endet auf der Höhe der heutigen Einfahrt auf den Parkplatz Haldenweiher. In Richtung Bösingen endet die Tempo 30-Zone auf der Höhe des ehemaligen Coop-Areals.

Umfahrung, Bauumfahrung: Wieso genau an diesem Punkt?

Warum liegt die Umfahrung genau in dieser Achse und beeinträchtigt das Industriegebiet?

  • Anschluss an Kantonsstrasse ist nur unter erschwerten Umständen möglich (zur Verfügung stehender Raum, vertikale Trassierung)
  • Provisorium und Ersatzbau für Scheune Graf+Magnenat notwendig
  • Beeinträchtigung Wohnnutzung in Hochlage im Bereich Gillenauweg
  • Keine Überkreuzung Fussgänger auf der Wunschlinie von/zu Fussgängersteg; z. Bsp. Weg in die Badi Laupen
  • Erschliessung Aufbereitungsplatz kann flexibler gestaltet werden
  • Mit Oberbodendepot kann Schutz gegen Wohnzone Gillenauweg erstellt werden
  • Ersatzparkplätze im Bereich der westlichen Zufahrt heutiges Bahnhofareal können angeordnet werden


Umfahrung, Bauumfahrung: Wieso muss die so lange betrieben werden?

  • Die Umfahrung dient zu Beginn der Strassen-/Werkleitungsarbeiten in der Neuengasse/Bärenplatz
  • In einer zweiten Phase dient sie der Erstellung der neuen Sensebrücke

Umfahrung, Bauumfahrung: Wieso Rückbau?

Wieso wird die Baustellenumfahrung rückgebaut? Wieso kann diese nicht stehen bleiben und als künftige Ortsumfahrung Nord stehen bleiben? Antwort: Die Umfahrungsstrasse ist Teil des Strassenbauprojekts, damit der Kanton die Sensebrücke und die Ortsdurchfahrt erstellen kann. Der Kanton plant und bewilligt deshalb nicht im gleichen Verfahren zwei Durchfahrten durch Laupen. Die jetzige Ortsumfahrung ist - bis auf den Bereich entlang der Badi - technisch nicht so geplant, dass diese Ortsumfahrung dem ordentlichen Betrieb übergeben werden kann. Will Laupen eine Ortsumfahrung, ist ein ordentliches Baubewilligungsverfahren aufzulegen und die Finanzierung muss durch die Gemeinde Laupen sichergestellt werden. Ob ein solches Projekt zudem von den zuständigen Instanzen an diesem Orts bewilligungsfähig ist, steht auf einem anderen Blatt.

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