Argumente

Verkehrssicherheit Laupen

Die geplanten Massnahmen Temporeduktion, abgesenkte Randsteine und die neue Beleuchtung, tragen zu einer erhöhten Verkehrssicherheit und einem angenehmeren Aufenthalt im Strassenraum und im historischen Ortskern bei.

Attraktivierung des Stedtlis

Die Verlegung des Bahnhofs ist das Kernstück des komplexen Bauprojektes. Das Areal des Bahnhofs liegt zukünftig 250 Meter weiter in Richtung Neuenegg. Es ist grosszügig und bietet neben Verpflegungsmöglichkeiten und einer öffentlichen WC-Anlage auch Platz für den neuen Bushof.
Für Reisende und Pendler stehen 53 P&R-Parkplätze mit 2 Behindertenparkplätzen und 230 Veloparkplätze zur Verfügung. Reisende gelangen vom neuen, höheren Perron stufenfrei in die Züge.
Der Perron ist zudem länger und erlaubt der BLS künftig, zur Hauptverkehrszeit längere Züge mit mehr Platz für die Reisenden einzusetzen.
Der neue Standort hat auch für den Verkehr einen weiteren positiven Aspekt. Zusammen mit der Aufhebung des Bahnübergangs in der Bösingenstrasse wird die Rückstausituation zusätzlich entschärft.

Hochwasserschutz, Brücke und Naherholungsgebiet Sense

Durch die Aufweitung des Sensequerschnitts kann künftig das Schadenspotenzial bei einem Hochwasser stark reduziert werden. Die neue Bogenbrücke erfüllt alle Anforderungen und ist attraktiv gestaltet. Das entstandene Naherholungsgebiet ist eine Bereicherung für die Bewohner des Stedtlis, Touristen und angrenzende Gemeinden.

Tourismus Laupen

Die Summe der geplanten Massnahmen steigert die Lebensqualität des Stedtlis für die Bewohner, bietet neue Chancen für Gewerbetreibende und erhöht die Attraktivität für Besucher, Sporttreibende und Touristen.

Ökologische Aspekte

Natur und Landschaft

Mit dem Rückbau der Böschungsverbauung und der Aufweitung des Gerinnes wird der Senseabschnitt ökologisch aufgewertet. Innerhalb des Gewässerraumes können sich wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen ausbilden (z.B. Kies- und Sandbänke). Mit mehr Platz kann die Sense mehr Strömungsdynamik entwickeln, was eine Verbesserung der aquatischen Lebensräume bewirkt. Wo die Platzverhältnisse es zulassen, sollen die Sense und die angrenzenden Uferbereiche sich ihrem natürlichen Zustand wieder annähern können. Ziel ist, dass in diesen Bereichen eine natürliche und dynamische Fluss- und Auenlandschaft entsteht, die Habitate für die standortgerechte Flora und Fauna bietet.

Naherholung

Mit dem Wasserbauplan wird der Erholungsraum der Sense erweitert und attraktiver. Durch die Verbreiterung des Gerinnes entstehen flache Uferbereiche mit Badeplätzen. Alle Wander-, Reit- und Velorouten entlang der Sense bleiben langfristig erhalten. Auf dem neuen Schutzdamm auf der Noflenmatte entsteht ein zusätzlicher Landwirtschaftsweg, der dann auch für die Freizeitnutzung zur Verfügung steht.

(Quelle: Erläuterungsbericht Mitwirkung, CSD Ingenieure, 2017)